Oktober 2020

8. 10. (Donnerstag)

20:00 – 22:00
Öffentliche Arbeitssitzung
Sitzungssaal VG

10. 10. (Samstag)

10:00 – 12:00
Pflanzenbörse
REWE Parkplatz

13. 10. (Dienstag)

19:00 – 22:00
GR-Sitzung

November 2020

12. 11. (Donnerstag)

20:00 – 22:00
Arbeitssitzung
Sitzungssaal VG

17. 11. (Dienstag)

19:00 – 22:00
GR-Sitzung

Geschichtsspaziergang in Uttenreuth

Rainger Bogatzke führt den 2. Geschichtsspaziergang
Die Unabhängigen haben zum zweiten Mal diesen Spaziergang veranstaltet. Diesmal fand er am 21.03.2015 statt. Geführt hat wieder Rainer Bogatzke, der insgesamt 30 Jahre dem Uttenreuther Gemeinderat angehörte.
Ausgangspunkt war die denkmalgeschützte Schwabachbrücke, die auf Eichenstämmen steht. Unser Flüsschen war in alten Zeiten die Grenze zwischen den Sueben und den Markomannen.
Trotz des recht kühlen Wetters trafen sich 27 Erwachsene jeden Alters und 5 Kinder. Alle lauschten wissbegierig den interessanten Erklärungen von Rainer Bogatzke über Namensentstehung, historische Handelswege, Furt und Brückenzoll. Die Furt gab es bis 1946. Am jetzigen Bauhof, der früher als Nebengebäude zur alten Mühle gehörte, erzählte uns Rainer Bogatzke viel über die wechselvolle Geschichte der alten Uttenreuther Mühle, den Mühlbach und das Wasserrecht für die Bauern im Schwabachgrund.
Auf dem weiteren Weg nach Norden erfuhren wir, wo früher das Haus vom Brückenzöllner stand, dass Maria Gebbert ein Kinderhaus an der nach ihr benannten Straße gestiftet hat. In dem inzwischen erweiterten Haus befindet sich noch heute der evangelische Kindergarten. Wo jetzt die Sparkasse steht, befand sich früher ein Gasthaus mit Kegelbahn. Weiter nördlich gab es bis einige Jahre nach dem zweiten Weltkrieg die Fleischfabrik Bär und eine Brauerei. Aus früheren Zeiten geblieben ist nur das schöne und proportional stimmige Sandsteinhaus. Es war mal das Gasthaus „Zur Schwane“. Hier wurde 1836 die studentische Verbindung Uttenruthia gegründet. Dann kamen wir zu dem ältesten Haus des Ortes, dem heutigen Gasthof „Schwarzer Adler“. Dieses Haus wurde von der Gemeinde vor dem völligen Verfall gerettet und schön saniert. Weiter ging es in Richtung „Nordpol“, wie die Gegend bis zum Ortsende von alten Uttenreuther Bürgern genannt wurde. Der Spaziergang endete nach fast zwei Stunden am Hof der Familie Kofler, sozusagen am nördlichsten Punkt des „Nordpols“.
Dass fast alle Teilnehmer bei der Kälte so lange ausgehalten haben, lag an den lebendigen und recht lehrreichen Ausführungen von Rainer Bogatzke. Die Gruppe bedankte sich herzlich und freut sich auf den angekündigten Dorfrundgang im Herbst.